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Delta Force Land Warrior



In "Delta Force Land Warrior" geht man wie in den Vorgängern als Berufssoldat auf Terroristenjagd. Spielerisch hat sich kaum etwas geändert. Man jagt eine ägyptische Terroristengruppe, deren Anführer Meinhard Kreidler ein ehemaliger DDR-Geheimdienstler war. Diese Gruppe, die neben Terroranschlägen auch im Drogengeschäft tätig ist, wird über die ganze Welt gejagt. Die Einsatzorte erstrecken sich von Ägypten über Mexiko bis nach Japan. Ebenso vielfältig sind die Einsatzgebiete, wie z. B. verlassene Pyramiden in der Wüste oder eine Bohrinsel im Meer bis zum tiefsten Dschungel. Dazu schlüpft man in die Rolle von einem der fünf Mitglieder des Einsatzteams, die unterschiedliche Fähigkeiten haben. Dann hat man die Wahl, entweder eine Kampagne mit 19 Missionen durchzuspielen oder eine der 11 Einzelmissionen anzugehen. Etwas enttäuschend sind die vorgelesenen Missionsbriefings. Zwischensequenzen wären spannender und zeitgemäßer gewesen.
 

Ganz neue Wege schlug Novalogic in Sachen Grafik ein. Während beide Vorgänger bisher komplett aus der von Novalogic bekannten Voxelgrafik bestanden, setzen die Entwickler in "Delta Force Land Warrior" nun zum ersten Mal eine 3D-Grafik ein. Das Spiel besteht aus einer interessanten und gut gemachten Kombination der bekannten Voxelgrafik und einer selbst entwickelten 3D-Grafikengine. Dadurch wurden die Vorteile beider Arten einmalig ausgenutzt. Dank der in Voxelgrafik hergestellten Landschaft hat man einen weiten Blick in eine natürlich wirkende Umgebung. Die Gebäude und Menschen wirken jetzt aber dank der eingesetzten 3D-Grafik nicht mehr so pixelig wie in den Vorgängern. Insgesamt sieht das Spiel wirklich ordentlich aus und ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Sowohl die echt wirkenden Animationen wie auch die imposanten Explosionen sind ansprechend in Szene gesetzt worden.

Für Leute, die kein Englisch können, gibt es erst mal eine herbe Enttäuschung. In der offiziellen deutschen Version wurde nur das Handbuch übersetzt, alles andere ist geblieben.

Systemvoraussetzungen:

Pentium II 300, 64 MB RAM
3D-Grafikkarte (16 MB)
510 MB freien Festplattenspeicher
4x CD-Laufwerk
Windows 95/98
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